August 3rd, 2009 | Tags: , ,

Irgendwie ist das Crunchpad bislang an mir vorbeigegangen, umso überraschter war ich, als ich gerade den Artikel zum Crunchpad auf lesen.net gefunden habe:

Das kommende Weihnachtsgeschäft wird das Crunchpad wohl bereits mitnehmen: Im November soll der Zwölf-Zoller nach einem Bericht der asiatischen Straits Times in den (US-)Handel kommen. Der Verkaufspreis vom Crunchpad liegt mit $399 (280 Euro) zwar nun doch etwas höher als geplant, macht den Device aber immer noch zum Schnäppchen. Der ähnlich konzipierte Apple Tablet wird mindestens doppelt so teuer sein.

399 Dollar ist ein wirklich toller Preis für so ein Gerät. Der große negativ Punkt (weshalb es überhaupt so günstig sein kann): Das Crunchpad hat keine ePaper-Technologie, ist also vom Leseerlebnis quasi wie ein gewöhnlicher LCD-Monitor. Dadurch kann es aber natürlich auch direkt mit einigen Vorteilen aufwarten: Farbe, keine Konvertierung/direkte Anzeige von Webseiten, großes Display (12 Zoll) und eine hohe Auflösung.

Diese ganzen kleinen eReader sind eh nichts für mich, liegt aber auch stark daran, dass Romane eher weniger zu meiner Ebook-Sammlung gehören und ich stattdessen eher technische Bücher (mit vielen Abbildungen, Quellcode, etc.) konsumieren möchte. Ich denke das Crunchpad zielt aber auch eher weniger auf Ebookreader die es sich am Strand gemütlich machen wollen, als Technik-begeisterte, Web-affine Menschen, denen Netbooks und dergleichen nicht so liegen. Da Techcrunch der Hersteller des Crunchpads ist, passt diese Zielgruppe perfekt.

Der ähnlich konzipierte Apple Tablet wird mindestens doppelt so teuer sein.

Dem kann ich nur zustimmen und bin daher sehr froh, auf diese weitere Alternative gestoßen zu sein :)

Links zum Thema:

August 1st, 2009 | Tags: , ,

Jetzt kommt die von Amazon befürchtete Sammlklage, wegen der Löschung von gekauften Ebooks, also doch. Teczilla und Shortnews berichten darüber. Auslöser der Klage ist ein Schüler, dessen Buch-Notizen für die Schule durch die Löschung ebenfalls betroffen waren.

Schön zu sehen, dass eReader tatsächlich als Schulmittel eingesetzt werden (hierzulande zwar weniger als in Amerika, aber das wird auch noch). Mal sehen was aus der Klage wird, die beste Lösung für den Kunden wäre, gänzlich auf DRM zu verzichten, aber ich denke dagegen wird Amazon auch noch Jahre ankämpfen.

Juli 27th, 2009 | Tags:

Zwei Links darüber, dass die freie Software Foundation von Amazon fordert, den DRM-Schutz zu entfernen, damit die Ebook-Fern-Löschung vom Kindle durch Amazon in Zukunft nicht mehr möglich ist:

Juli 27th, 2009 | Tags: , ,

Lesen ist mehr als pure Information, gerade in Lehrbüchern sind Struktur und Visualisierungen wichtig, bei den geringen Zoll-/ und Auflösungs-Größen mancher eReader glaubt man aber das nur die Information zählt. Für Romane etc. mag das zutreffend sein und darauf zielen derzeitige Ebook reader nunmal hauptsächlich ab, doch früher oder später wird das nicht mehr ausreichend sein. Gerade wenn die Ebookreader in den Bereich eLearning vorstoßen, braucht es mehr als 6 Zoll Bildschirme, die gerade mal 300 Wörter darstellen können.

Also, hört mir auf ständig neue Mini Versionen rauszubringen, hört auf mit Zoll und Auflösung zu geißen und gebt der Gruppe der early adaptor was sie wirklich wollen.

Juli 26th, 2009 | Tags:

Es gibt eine neue Version von Calibre, dem kostenlosen Programm um Dateien eReader fähig zu machen, also z.b. PDF, TXT, HTML etc.
Hier stehen die Änderungen der neuen Version: Calibre – new in 6

Juli 22nd, 2009 | Tags:

Die 5 Zoll Version des BeBook eReaders, der BeBook mini wird wohl in den kommenden 4 Wochen in den Läden stehen, laut Aussage von Endless Ideas, dem Hersteller des BeBook’s.

Quellen:
http://twitter.com/bebook/status/2761231889
BeBook mini to hit stores within 4 weeks

Juli 21st, 2009 | Tags: , , , ,

Die eReader-Welt ist ja nun schon einige Zeit in Bewegung, was den Konsumenten natürlich erfreut, mehr Konkurrenz erzeugt Preiskampf und mehr Features werden in die kleinen Lesegeräte gepackt. Nun wird auch Barnes & Noble einen Reader auf den Markt bringen, zusammen mit einem eBookstore der eine riesige Auswahl von 700.000 eBooks aufweisen soll.

Der Preis und die technischen Details stehen wurden noch nicht preisgegeben, nur einige wenige Punkte sind bekannt:

  • Name: Plastic Logic Reader
  • Display: 8.5 x 11 inch ( 21.6 x 28 cm
  • wireless
  • Termin: Anfang 2010

Ob der eReader auch in Deutschland vertrieben wird und ob dieser bessere Features als z.b. der Kindle DX von Amazon hat, steht bislang noch nicht fest. Auch konnte ich über die Pressemitteilung nicht feststellen, ob das “wireless” beim Plastic Logic Reader für das Whispernet steht, welches auch Amazon nutzt. Wenn ja, ist auch dieser Reader für Deutschland uninteressant, weil man hier keinen Zugriff darauf hat.

gefunden bei: Gizmodo – Barnes and Noble Announces “World’s Largest eBookstore”, Upcoming eReader

Update 1: Gerade gelesen, dass bei den 700.000 eBooks wohl auch die 500.000 Google Books mit inbegriffen sind, das schmählert das ganze doch etwas…

Juli 19th, 2009 | Tags: , , , , , ,

Die meisten EBook Reader verwenden das Format ePub. Um PDF-Dateien auf einem e-Reader anzuzeigen, muss man diese also erstmal ins EPub-Format konvertieren. Die Umwandlung geht dabei ganz einfach und ist mit der Software Calibre sogar kostenlos.

PDF zu ePub umwandeln – Konvertierung möglich, aber nicht ideal

Natürlich sollte man bedenken, dass bei der Konvertierung Informationen verloren gehen können. PDF Dateien haben mehr Formatierungs- und Anzeigemöglichkeiten, als das ePub Format, daher sollte man sich nicht wundern, wenn es auf dem eReader nicht ganz wie erwartet aussieht. Man sollte auch erstmal nicht zuviel erwarten, meine Konvertierungsversuche haben zwar funktioniert, aber irgendwas scheine ich falsch zu machen, denn häufig werden Leerzeichen einfach weggelöscht, bzw Zeichen anders dargestellt. Hab mich mal durchs Programm gekämpft, konnte aber keine wirklich nützlichen Einstellungsmöglichkeiten finden.

Besser direkt einen Reader mit PDF-Unterstützung

Wer also nicht die Möglichkeit hat, auf seinem E-Book-Reader direkt PDF Dateien anzeigen zu lassen, für den könnte das Konvertierungs Tool “Calibre” eventuell interessant sein, zuviel sollte man allerdings nicht erwarten.

Weitere Informationen zum einstellen von Calibre, worauf man achten muss etc. findet ihr im e-reader-forum

Juli 18th, 2009 | Tags:

Gerade bei netzwertig gelesen: Orwell’scher DRM-Sündenfall – Amazon hat per Fernzugriff auf dem Kindle-Ebook-Reader Bücher von Kunden gelöscht.

Die Aktion scheint ja gerechtfertigt, da der Verlag nicht die Rechte an den Büchern hatte und Amazon den Kaufpreis gutgeschrieben hat, aber OMG!! Amazon kann einfach auf dem Kindle rumspionieren??? Da können wir ja direkt unser Gesundheitsdaten in einer Datenbank ablegen, unser Kaufverhalten per WLan an die großen Konzerne schicken und der Regierung einen Fernzugriff über unseren Rechner und Daten geben.

Also mich stört hier weniger die Löschung (da es eine Ausnahme zu sein scheint) als viel mehr die Privatsphäre. Was haltet ihr davon?

Juli 18th, 2009 | Tags: , ,

Bei Handys haben wir es erlebt, bei Konsolen kommt es immer mehr durch und bei Mp3-Playern ist es in Teilen so. Die Rede ist von Geräten, die mit einer Ursprungsfunktion starten (Handy=telefonieren, Konsolen=spielen, MP3-Player=Musik hören) und dann durch die Art der Nutzung an Funktionsvielfalt gewinnen. Mit einem Handy kann man spielen, Nachrichten verschicken, Termine und Notizen speichern, Fotos/Videos machen und mittlerweile auch Vokabeln lernen, chatten, Videos gucken (s. IPhone) usw. usf.
Konsolen haben auch ihre Pforten mit einem Internetzugang geöffnet und User können mit ihren Kontrahenten chatten, ihren Ranglistenplatz bewundern, Savegames austauschen etc.

Umso mehr ein technisches Gerät zum Alltag gehört, desto mehr Features verlangen die Nutzer

Es scheint normal zu sein, dass ein technisches Gerät zuerst ein Grundbedürfnis erfüllt und dann abhängig vom Nutzerverhalten, weitere Features erlangt (entweder um eine gewiße Zielgruppe zu bedienen oder einfach nur um konkurrenzfähig zu bleiben). Ich denke eine ähnliche Entwicklung wird es auch beim E-Reader geben. Vielleicht nicht so stark wie beim Handy, aber doch in einem gewißen Umfang und es wird den eReader, so wie wir ihn heute kennen transformieren. Durch diese Transformation wird eine größere Gruppe von Menschen angesprochen werden und der Altersdurchschnitt sicherlich gesenkt oder stark ausgeweitet werden (wenn man davon ausgeht, dass der derzeitige Käufer im Schnitt 35 Jahre alt ist und mehr jüngere, sowie ältere Menschen durch eine Transformation daran Interesse finden).

Beim Handy war es nicht anders, Business-Leute im mittleren Alter mit höherem Gehalt als der Durchschnitts-Bürger, waren die Hauptkonsumenten. Im Laufe der Zeit fielen die Preise und die Handys wurden kleiner. Für Jugendliche und junge Erwachsene war die SMS-Funktionalität die Killer Funktion, die das Handy in der breiten Masse etabliert hat, durch die Große Sättigung wurde es zu einem Standard (wie Fernseher und Radio) und plötzlich hatte jeder eins.

Ich bin noch nicht 100% überzeugt, dass in 10 Jahren jeder mit einem eReader in seiner Tasche rumlaufen wird. Aber zumindest glaube ich, dass der Siegeszug des eReaders noch weitaus größere Wellen schlagen und eine viel größere Gruppe von Menschen unter sich begraben wird (natürlich im positiven Sinne). Man darf den elektronischen Leser nicht unter heutigen Gesichtspunkten betrachten. Es ist soviel mehr möglich, als bislang umgesetzt, soviele Revolutionen, die bislang noch nicht mal erdacht wurden. Der Schwerpunkt wird auf einem eReader auch später noch das Lesen sein, aber ähnlich wie beim Handy wird er darüber hinaus noch einiges mehr können.